Energie, Strom

„Strom auf dem Land oft teurer“

Ein DPA-Artikel vom 12.07.2021.

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Strom-auf-dem-Landoft-teurer-508324.html

Im Intro wird behauptet, die Energiewende sei Schuld: „Die Höhe der Stromrechnung hängt auch vom Wohnort ab. Das hat mit der Energiewende zu tun.“

Komisch.

Im Text steht dann, dass die geringere Einwohnerdichte die Ursache ist.

„Der Strompreis ist auf dem Land häufig höher als in der Stadt, weil die Netznutzungsentgelte aufgrund der geringeren Einwohnerdichte auf weniger Personen verteilt werden“, sagte Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei Check24.

Quelle: https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Strom-auf-dem-Landoft-teurer-508324.html

Warum wurde das dann nicht im Intro korrekt wiedergegeben?

So sieht das leider nach Energiewendebashing aus.

Fakt ist: Gas- und Stromnetzbetreiber erhalten eine garantierte Rendite von bis zu 7%. Egal ob der durchgeführte Netzausbau nötig ist, oder nicht. Egal ob das Netz intensiv genutzt wird oder völlig überdimensioniert ist.

Die Bundesnetzagentur senkt nun die Eigenkapitalrendite von 6,9 auf 4,59%.1https://www.handelsblatt.com/technik/thespark/energiewende-netzbetreiber-muessen-sich-auf-sinkende-renditen-einstellen/27297444.html?ticket=ST-10644907-X6kGxOeionTA1oHX0NEQ-ap6

In Anbetracht der aktuellen Niedrigzinsphase ist das aber immer noch zu hoch.

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    https://www.handelsblatt.com/technik/thespark/energiewende-netzbetreiber-muessen-sich-auf-sinkende-renditen-einstellen/27297444.html?ticket=ST-10644907-X6kGxOeionTA1oHX0NEQ-ap6

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